Unterwegs: Ostküste, Tag 9: Tain (Golf: Royal Dornoch Championship)

Montag: Royal Dornoch Championship. Mehr muss ich eigentlich nicht schreiben.

Ein Licht in dunklen Stunden. Manchmal glaube ich fast, dass ich etwas zu euphorisch in Bezug auf diesen Platz bin. Aber bei genauerer Betrachtung ist das natürlich vollständiger Quatsch, denn das hier ist objektiv der beste Ort der Welt. Auf dem Weg fuhr ich durch erschütternd schlechtes Wetter, aber erstaunlicherweise schien über Dornoch wieder die Sonne. Richtig, wieso sollte es über dem besten Ort der Welt auch fürchterlich sein? Ich trank noch ein Käffchen im fast menschenleeren Clubhaus an einem der Tische direkt an den Panoramafenstern, die einen traumhaften Blick über das Gelände gestatten und tatsächlich schien die Sonne an einem makellos blauen Himmel und der Platz nahezu leer zu sein, wenn man die Anzahl der Fahrzeuge auf dem Parkplatz als Anhaltspunkt nahm. Da ich schon an anderer Stelle diesem Kurs huldigte, fasse ich nur kurz zusammen: Hier in völliger Einsamkeit, ganz im eigenen Tempo spielen zu dürfen, ist ein unvergesslicher Luxus. Außerdem gab es einen Regenbogen. Was will ich mehr?

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